Kaiser-Friedrich-Therme öffnet bereits einen Tag früher

Ruheraum der Kaiser-Friedrich-Therme, 6 Liegestühle stehen ich gegebnüber am Fenster © Andreas Schlote

Die umfangreichen Arbeiten in der Kaiser-Friedrich-Therme während der Schließzeit konnten planmäßig und erfolgreich abgeschlossen werden. Daher kann die Therme bereits am Montag, 31. August, und damit einen Tag früher als ursprünglich geplant wieder ihre Türen öffnen.

Während der dreimonatigen Schließzeit wurde die Anlage umfassend gewartet, modernisiert und in vielen Bereichen weiterentwickelt. Neben sichtbaren Veränderungen standen vor allem technische, hygienische und sicherheitsrelevante Maßnahmen im Fokus. Ein großer Teil der Arbeiten findet im Hintergrund statt und ist für Besucherinnen und Besucher auf den ersten Blick nicht sichtbar. Dennoch sind diese Maßnahmen von zentraler Bedeutung für einen sicheren, hygienischen und reibungslosen Betrieb. 

Während der Schließzeit wurden unter anderem die Flusensiebe und Abwasserkanäle gründlich gereinigt. Die Fußbodenheizung und die Boiler wurden gespült und gewartet. Auch die Gebäudeleittechnik erhielt eine umfassende Wartung. 

Im Bereich der Wasseraufbereitung wurden der Schwallwasserbehälter gereinigt und desinfiziert sowie das Filterkiesbett gespült und hochchloriert. Auch die Impfspeiseeinrichtungen der Beckenwasseraufbereitung wurden gereinigt. Zudem wurden die Chlorpumpen ausgetauscht. 

Für die hygienische Sicherheit wurde außerdem eine Hygienespülung der Lüftungsanlage in der Ruhezone durchgeführt.

Auch in die technische Infrastruktur und die Sicherheit wurde investiert. So wurde eine neue Brandschutztür eingebaut und ein neuer Serverschrank installiert und in Betrieb genommen. Eine neue Parkschranke sorgt künftig ebenfalls für eine moderne und zuverlässige Zugangslösung. 

Im Rahmen des Energiemanagements wurden zudem Zähler ausgetauscht. Damit wird die Grundlage für eine noch bessere Erfassung und Optimierung des Energieverbrauchs geschaffen.

Das Gastrokühlhaus wurde gewartet und anschließend wieder in Betrieb genommen. Darüber hinaus wurden die Spindanlagen überholt und zahlreiche Schlösser ausgetauscht beziehungsweise ersetzt.

Neben den technischen Arbeiten wurde die Anlage auch optisch und im Hinblick auf den Komfort weiterentwickelt. Im Umkleidebereich wurden die Leuchtmittel ausgetauscht und fehlende Kleiderhaken aus Messing ergänzt. Silikonfugen wurden erneuert und verschiedene Bereiche neu gestaltet. 

Das Tipidarium erhielt moderne LED-Beleuchtung. Die bisherigen Kugelleuchten wurden durch energieeffiziente LED-Beleuchtung ersetzt. Zusätzlich wurde das Tipidarium um vier neue Holzkippliegen erweitert.

Auch der Aufsichtsraum wurde neu gestaltet und gestrichen. Der Gastrobereich sowie die Ruhezone erhielten ebenfalls einen neuen Anstrich und präsentieren sich damit in frischem Erscheinungsbild.

Die Vielzahl der durchgeführten Maßnahmen zeigt, dass die Schließzeit intensiv genutzt wurde, um die Anlage umfassend für den weiteren Betrieb vorzubereiten und zukunftsfähig aufzustellen.

Dabei standen insbesondere die Bereiche Sicherheit, Hygiene, technische Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Aufenthaltsqualität im Mittelpunkt. Neben sichtbaren Verbesserungen wurden zahlreiche Arbeiten an technischen Anlagen und im Bereich der Infrastruktur durchgeführt, die für Besucherinnen und Besucher zwar kaum wahrnehmbar, für den täglichen Betrieb jedoch unverzichtbar sind. So präsentiert sich die Anlage nach der dreimonatigen Schließzeit nicht nur optisch aufgefrischt, sondern auch technisch umfassend gewartet und für die Zukunft gerüstet.

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