Freibad Maaraue im Wandel

Modellansicht des Projektes © protec architekten ingenieure

(Das Bild zeigt eine Modellansicht des Projekts)

Traditionsbad wird 2026 fit für die Zukunft

Das 1965 eröffnete und denkmalgeschützte Freibad Maaraue zeigt nach über 60 Jahren Betrieb deutliche Mängel in seiner Grundsubstanz.

Aus diesen Gründen hat sich mattiaqua dazu entschieden, eine Generalsanierung der Beckenkörper, der Badewasseraufbereitung, der Elektroanlagen sowie der an die Beckenanlagen angrenzenden Grünflächen durchzuführen.

Die neue Badewassertechnik wird den Wasser-, Strom-, und Chemikalienverbrauch deutlich senken und somit Ressourcen schonen. Die Schwimmbecken werden mit Edelstahl ausgekleidet, was Nachhaltigkeit und Langlebigkeit bringt, und bedeutend wartungsfreundlicher ist als die bekannten, gefliesten Schwimmbecken. Die Wasserfläche im Nichtschwimmerbecken wird umgestaltet und um einen Spraypark erweitert. Der Charme des unter Denkmalschutz stehenden Schwimmbades bleibt jedoch erhalten und das Freibad wird auch zukünftig ein Magnet für Wasserratten und Freizeitsportler sein.

Teil 1 der Sanierungsmaßnahme

Der Abriss der Beckenumgangsflächen und der angrenzenden Grünflächen ist erfolgt. Sämtliche Beckeneinbauteile wie Einstiegsleitern, Startblöcke und Geländer wurden entfernt. Ebenso wurde bereits die alte Überlaufrinne vom Beckenkörper abgesägt. Hier wird zukünftig der Wasserspiegel auf Höhe des Beckenumgangs sein, sodass man eine freie Sicht aus dem Schwimmbecken heraus über den Rhein bis nach Mainz hat.

Der nächste Schritt wird die Demontage der alten Badewassertechnik sein, im Anschluss daran beginnen die Rohbaumaßnahmen.

Teil 2 der Sanierungsmaßnahme

Im Keller wurde eine der vier ehemaligen Filterkammern geöffnet. Dafür musste die Wand aufgesägt und der alte Filterboden entfernt werden. An dieser Stelle werden künftig moderne Saugfilter eingebaut.

Auch das ehemalige Planschbecken wurde inzwischen zurückgebaut, sodass die nächsten Bauarbeiten und die Gestaltung des umliegenden Außenbereiches beginnen können.

Parallel dazu laufen die Abrissarbeiten im Keller auf Hochtouren. Die komplette alte Badewassertechnik wurde ausgebaut und entfernt, um Raum für die neue technische Ausstattung zu schaffen.

Mit dem aufgestellten Baukran beginnt nun die nächste Phase des Projekts: die Rohbauarbeiten. Ein weiterer Meilenstein folgt ab Mitte August 2026, wenn der Einbau der neuen Edelstahlbecken startet.